Neues RFID Emblem von AIM-D
AIM-D e.V., Verband der AutoID-Industrie für Deutschland, Österreich, Schweiz und Repräsentant des AIM-Global-Netzwerkes, hat ein RFID-Emblem entworfen, das der durchgängigen Kennzeichnung von Objekten dient, die mit RFID Tags ausgestattet sind. Seine Verwendung wird nun auch vom VDA (Verband der Automobilindustrie), befürwortet.
Mit der wachsenden Verwendung von Etiketten mit und ohne RFID Tags in zahlreichen Branchen wird es in der Logistik und im Materialfluss immer wichtiger, dass beim Einsatz von mobilen RFID-Readern schnell erkannt wird, an welchem Etikett ein RFID Tag angebracht ist und welche Technologie zum Auslesen der auf dem Tag enthaltenen Daten benötigt wird.
Das AIM-RFID-Emblem ist branchenübergreifend einsetzbar. Es ist leicht erkennbar und zeigt mit einer Klarschrift-Codierung folgendes an:
- die verwendete RFID-Technik, z.B. Frequenz,
- den Verwendungszweck des Objektes, z.B. Produkt oder Behälter
- die Struktur des Datenspeichers.
Das AIM-RFID-Emblem, das zur Standardisierung bei der ISO eingereicht wurde, dient dazu, RFID Tags an Produkten und Transporteinheiten schnell zu erkennen und zu lesen. AIM forciert den Einsatz dieses RFID-Emblems, weil es das einzige Emblem ist, das generell für RFID-Technologien unabhängig von Frequenzen und Anwendungen eingesetzt werden kann.
Die Codierung besteht aus einem Buchstaben und einer Ziffer oder Stern. So bedeutet „B3": Frequenz 860 - 960 MHz, RFID-Norm ISO 18000-6C, Datenstruktur ISO 17365. Die möglichen Codes sind in einer zweiseitigen Tabelle enthalten, die Bestandteil der Norm ISO 29160 ist.
Verwendet werden die Buchstaben A, B, E, H, L, M, N und P sowie die Ziffern 0 bis 9 und Stern. Damit hat diese Codierung die notwendige Flexibilität, um für alle denkbaren Zwecke - auch als genereller Hinweis auf die Verwendung von RFID - genutzt zu werden
| Tabelle für die Klarschrift-Codierung |
Beispiele für die Embleme |
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