Fakten und Daten
 

Identetikettierung

Ein Produzent von Heizkörpern fertigt in einer durchgehenden Förderkette – ohne Puffer. Kommt es an irgendeiner Station zu einer Störung, steht die gesamte Produktion. Vor diesem Hintergrund löste ProLogis zwei anspruchsvolle Etikettieraufgaben in nur wenigen Wochen.

Aufgabe

Jeder Heizkörper muss mit einem Identetikett gekennzeichnet werden, das ihn im weiteren Ablauf identifizierbar macht und einem konkreten Auftrag zuordnet. Die Verfügbarkeitsanforderung liegt bei 99,99 %. Das System muss also unterbrechungsfrei arbeiten – auch während eines Etikettenwechsels.

Lösung

Für das Aufbringen des Identetiketts wird der Heizkörper nicht gestoppt. Ein Sensor bestimmt seine Position und löst den Etikettiervorgang aus. Der Etikettenstempel fährt zum Heizkörper und bläst das Etikett auf.

Die ProLogis-Mitarbeiter erreichten die geforderte Redundanz, indem sie ein Hot-Standby-System aufbauten – zwei identische Etikettiersysteme wurden nebeneinander angeordnet. Wenn das erste System gestört ist oder neues Etikettenband benötigt wird, übernimmt das Standby-System seine Aufgabe und etikettiert ohne Unterbrechung weiter.

 

Lösung Identetikettierung: Unterbrechungsfreies Etikettieren auf den laufenden Heizkörper (Ansicht von oben)

Aufgaben von ProLogis

  • Konstruktion und Aufbau der beiden Etikettieranlagen gemeinsam mit einem Sondermaschinenbauer
  • Spezifizierung der Steuerungsabläufe
  • Programmierung und Installation der SPS
  • Integration der Systeme in den Gesamtablauf
  • Anbindung an die Steuerung der gesamten Förderkette (über Profibus)

 

Ausführliche Informationen zu dieser Applikation

 
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