Thermotransfer- / Thermodirekt-Druckverfahren

Die wichtigste Komponente im Thermotransfer-/ Thermodirekt-Drucker ist die Druckleiste (auch Druckkopf oder Thermoleiste genannt). Auf dieser befinden sich unter einer Schutzschicht  Heizwiderstände. Pro Millimeter sind 8, 12 oder 24 Heizwiderstände nebeneinander angeordnet. Daraus ergibt sich die jeweilige Druckauflösung von 8 DOT = 200 DPI, 12 DOT = 300 oder 24DOT = 600DPI.

Thermotransfer-Druck

Die einzelnen Heizwiderstände in der Druckleiste werden entsprechend des Druckbildes mit Strom beaufschlagt und dadurch kurzzeitig erhitzen. Gleichzeitig läuft die Thermotransfer-Folie (Farbband) und das Etikettenmaterial synchron unter der Druckleiste hindurch. Durch die Wärmeeinwirkung schmilzt die Farbschicht der Thermotransfer-Folie. Die geschmolzene Farbe wird auf das Etikettenmaterial übertragen und verbindet sich mit diesem dauerhaft.

Vorteile:
- Hohe Druckqualität
- Bedruckung unterschiedlichster Etikettenmaterialien
- (Papier, Textilien, unterschiedlichste Kunststofffolien)
- widerstandsfähiger Druck

Thermodirekt-Druck

Beim Thermodirektdruck wird keine Thermotransfer-Folie verwendet. Die Wärme der beaufschlagten Heizwiderstände wirkt direkt auf ein Thermosensitives Etikettenmaterial ein.  

Vorteile:
- Kostengünstig durch Entfall der Thermotransfer-Folie
- kürzere Rüstzeiten

 

 

1            Thermodruckleiste
2            Thermotransfer-Folie
3            Farbbeschichtung (feste Tinte)
4            Trägerfolie
5            Druckauftrag (transferierte Tinte)
6            Etikettenmaterial

 

Die Qualität des Druckes wird von den verwendeten Verbrauchsmaterialien (Thermotransfer-Folie und Etikettenmaterial) sowie dem Drucker bestimmt. Sind diese Komponenten perfekt aufeinander Abgestimmt erhalten Sie die optimalsten Druckergebnisse.

 

 

 


 

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